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Der MACD-v Indikator

Momentum-Indikatoren gehören zu den Standardwerkzeugen der technischen Analyse. Gleichzeitig entstehen durch klassische Ansätze in bestimmten Marktphasen typische Schwächen, vor allem in seitwärts laufenden Märkten. Der MACD-v Indikator setzt an diesen Punkten an und ergänzt den bekannten MACD um eine Volatilitätsnormalisierung sowie feste Schwellenwerte für überkaufte und überverkaufte Bereiche.
Vorteile des MACD-v Indikators im NanoTrader Full:
⦁ Kombination der Vorteile zweier Oszillator-Typen in einem Ansatz
⦁ Vergleichbare Schwellenwerte für überkauft und überverkauft bei +150 und -150
⦁ Filterung klassischer MACD Kreuzungssignale, um Fehlsignale in Seitwärtsmärkten zu reduzieren
Was ist der MACD-v Indikator?
Der MACD-v Indikator wurde 2015 vom Trader Alex Spiroglou entwickelt. Später wurde der Indikator in einem Forschungspapier aus dem Jahr 2022 vorgestellt. Alex Spiroglou und der MACD-v Indikator wurden anschließend mit dem Charles H. Dow Award für herausragende Forschung in der technischen Analyse ausgezeichnet.
Das Ziel des MACD-v Indikators
Oszillatoren lassen sich grundsätzlich in zwei Gruppen einteilen. Beide Gruppen bringen jeweils einen zentralen Nachteil mit.
⦁ Oszillatoren innerhalb einer festen Spanne von 0 bis 100, etwa RSI oder Stochastik. Der Wert ist zwischen Zeiteinheiten und Instrumenten vergleichbar. Gleichzeitig sind die Grenzen fix, wodurch keine Ausdehnung mit den Kursbewegungen möglich ist.
⦁ Oszillatoren ohne feste Spanne, etwa MACD und Momentum. Diese Indikatoren können sich mit den Kursbewegungen ausdehnen. Dafür sind die Werte nicht zwischen Instrumenten und Zeiteinheiten vergleichbar.
Der MACD-v Indikator wurde mit dem Ziel entwickelt, das Beste aus beiden Welten zu kombinieren. Das Ergebnis ist ein Oszillator, bei dem im Durchschnitt 95 Prozent der Daten zwischen den beiden Schwellenwerten +150 und -150 für überkaufte und überverkaufte Kurse liegen.

MACD-v Indikator Trading-Signale
Kunden mit NanoTrader Full können den MACD-v Indikator zur Generierung von Trading-Signalen nutzen. Grundlage bleibt die klassische MACD Interpretation, bei der der MACD die Signallinie kreuzt. Die Abwandlung besteht darin, dass das Kreuzen oberhalb der überkauften Schwelle oder unterhalb der überverkauften Schwelle stattfinden muss. Ziel ist die Reduktion von Fehlsignalen in seitwärts tendierenden Märkten. Diese Fehlsignale treten zwischen den beiden Schwellenwerten auf.
Kaufsignal
Ein Kaufsignal entsteht, wenn der MACD-v unterhalb der -150 Schwelle liegt und der MACD-v die Signallinie nach oben kreuzt. Entscheidend ist, dass dieses Kreuzen im überverkauften Bereich stattfindet.

Leerverkaufssignal
Ein Leerverkaufssignal entsteht, wenn der MACD-v oberhalb der +150 Schwelle liegt und der MACD-v die Signallinie nach unten kreuzt. Entscheidend ist, dass dieses Kreuzen im überkauften Bereich stattfindet.

Der MACD-v Indikator in der Trading-Plattform
⦁ Öffnen des Charts des Instruments, das gehandelt werden soll
⦁ Öffnen des Ordners "WHS Proposals", anschließend des Ordners "Indicators", danach Auswahl von "MACD-v"
⦁ Optionales Anpassen der Einstellungen in der Designerleiste
⦁ Aktivieren von TradeGuard+AutoOrder oder AutoOrder für (halb)automatisches Trading
Fazit
Der MACD-v Indikator von Alex Spiroglou gilt als Neuheit in der Momentum-Analyse. Durch die Beseitigung zentraler Einschränkungen des klassischen MACD und durch die Einführung der Volatilitätsnormalisierung zeigt sich der MACD-v als robustes und vielseitiges Instrument zur Erkennung von Änderungen im Trendverhalten.
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"Wenn es aufgrund bedeutender Nachrichten zu einer starken Kursbewegung kommt – ob positiv oder negativ –, dann setzt sich diese Bewegung in der Regel in dieselbe Richtung fort."
- Richard Driehaus

