Sie sind hier

Price Action Trading (Teil 2)

Folge dem Trend. Trends zeigen die Tendenz eines Marktes sich über eine bestimmte Zeit in eine gewisse Richtung zu bewegen. Aus diesem Grund ist es sehr wichtig für den Trader die Richtung des Marktes korrekt zu identifizieren bevor er sich für die Käufer- oder Verkäuferseite entscheidet. Wenn man einen Trade gegen den Trend eingeht, besteht die Möglichkeit, dass man in Schwierigkeiten gerät,  wenn sich der Kurs in die andere Richtung entwickelt. In die Richtung des Trends zu traden birgt die größere Wahrscheinlichkeit, erfolgreich zu sein. Die unterliegende Tendenz der Preisbewegung kann man auch als eine Art Schutz für den Trade interpretieren.

1. STEIGENDEN HOCHS UND STEIGENDEN TIEFS

Ein bullischer Trend wird von einer Reihe von steigenden Hochs und steigenden Tiefs gebildet. Auf der anderen Seite wird ein bärischer Trend durch eine Folge von tieferen Tiefs und tieferen Hochs geformt.

Dies ist der Tageschart des DAX Future. Am Anfang des Charts sieht man eine große bullische Bewegung (grüner Pfeil links im Chart). Dieser neue Trend wurde anschließend durch darauffolgende höhere Hochs und höhere Tiefs bestätigt. Die steigenden Hochs sind mit roten Pfeilen markiert. Die steigenden Tiefs mit grünen Pfeilen. Dies ist ein sehr einfacher aber effizienter Weg, um einen bullischen Trend zu definieren. Der Trendtrader hat nun die Aufgabe auf einen Pullback (eine Korrektur) des Kurses nach einem neuen Hoch zu warten. Bildet der Chart daraufhin ein neues Tief, das höher liegt als das Vorherige, kann er dieses Tief als Einstiegsmöglichkeit nutzen um in den Markt einzusteigen. Dies wäre klassisches Price Action Trading.

DOW Theorie.

Testen Sie die kostenlose NanoTrader Demo

2. DER BEARISHE TREND

Im Gegensatz dazu wird ein bärischer Trend mit einer Reihe von fallenden Hochs und fallenden Tiefs definiert. Wenn man ein tieferes Hoch und ein tieferes Tief (ein neues Tief) nach einer bärischen Bewegung des Kurses gefunden hat, so hat man den Abwärtstrend bestätigt. Der Trader sollte auf das nächste tieferen Hoch warten um hier einen Leerverkauf zu starten.

Diese Methode der Trenderkennung ist ein sehr einfacher und Grundlegender Weg um einen Trend zu definieren. Sie wird von vielen Tradern auf der ganzen Welt als gültig empfunden. Gerade für neue Trader kann diese Methode hilfreich sein, um traden zu lernen. Da wir beim Thema Price Action Trading auf die nackten Charts schauen ist es notwendig eine gewisse innere Logik der Methode aufzubauen. Und Trenderkennung ist einer der wichtigen Bausteine dazu.

3. KEINE SELBSTVERSTÄNDLICHKEIT

Das richtige Einschätzen von Trends scheint eine Selbstverständlichkeit zu sein. Die Praxis lehrt aber, dass sogar erfahrene Trader immer wieder den Fehler begehen, gegen den aktuellen Haupttrend zu traden. Es spricht für sich, dass, wer mit Price Action Trading Erfolg haben will, besser mit der unterliegenden Tendenz handelt als gegen sie. Den Trend korrekt zu definieren ist ein sehr wichtiger Aspekt, den nicht nur Trader sondern auch Banken nutzen. Finanzinstitute, Broker und Professionelle Trader betrachten diesen Punkt als Voraussetzung für eine Entscheidung zu handeln. Ist dagegen der Trend nicht klar identifizierbar, ist es in den allermeisten Fällen besser auf den Handel zu verzichten. Vielleicht findet sich gerade in einem anderen Markt eine bessere Gelegenheit zum Traden.

Klicken Sie hier, um eine kostenlose real-time Demo des NanoTrader Full zu testen

Price Action Trading (Teil 1)

Price Action Trading (Teil 3)

Price Action Trading (Teil 4)

Price Action Trading (Teil 5)

Copyright 2016. WH Selfinvest, Niedenau 36, 60325 Frankfurt am Main, Deutschland

Zurück nach oben